Baubiologie - Ein junger Zweig der Naturwissenschaften

Die Weltgesundheitsorganisation WHO meldet seit Jahren: „90 % aller Erkrankungen sind durch veränderte Umweltbedingungen verursacht.“
 

Was bedeutet Baubiologie?

Unter Baubiologie versteht man die Lehre von den Einflüssen der gebauten Umwelt auf die Gesundheit des Menschen und die Anwendung dieses Wissens im Bauen. In diesem Zusammenhang wird die Gesundheit als umfassend verstanden, nämlich physisch und psychisch. Es wird vermehrt erkannt, dass sich der Mensch inmitten einer übertechnisierten Umwelt nicht mehr wohlfühlt. Baustoffe und Bauweisen nehmen oft auf den Menschen zu wenig Rücksicht, weil in der Regel Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen im Vordergrund stehen.
 

Welche Bereiche werden in der Baubiologie betrachtet?

  • Elektrosmog (elektr. Wechselfelder, magnetische Wechselfelder, elektromagnetische Wellen, elektr. Gleichfelder, magnetische Gleichfelder)
  • Geologische Störungen (Erdmagnetfeld, Erdstrahlung)
  • Radioaktivität (Gammastrahlung, Radon)
  • Lösemittel und andere flüchtige Schadstoffe
  • Biozide und andere schwerflüchtige Schadstoffe
  • Raumklima (Temperatur, Feuchtigkeit, Kohlendioxid, Luftionen, Gerüche ...)
  • Schimmelpilze und deren Sporen sowie Stoffwechselprodukte
  • "Ein krankes Bett ist das sicherste Mittel, seine Gesundheit zu ruinieren!"
    (Paracelsus 16. Jh.)